Die Reisetourer - Helene & Ralf

Reisetourer Helene & Ralf Reisetourer Helene & Ralf

Die Reisetourer - das sind in diesem Fall Helene und Ralf aus Köln, der schönsten Stadt am Rhein. Der  Reisetourer - das ist aktuell eine BMW R 1100 RT, dies kann sich aber kurzfristig ändern... 

 

Wir fahren in unserer Freizeit nahezu ständig mit dem Motorrad und legen so pro Jahr um die 25.000 Kilometer zurück. Wir sind Tourenfahrer und bevorzugen das Reisen und nicht das Rasen - dabei treffen wir gerne nette Menschen und wir schauen uns gerne die regionalen Hotspots an.

 

Hin und wieder besuchen wir Motorradtreffen - wie z.B. die Veranstaltungen zugunsten eines Kinderhospizes in der verbotenen Stadt (Anm.: Das Dorf an der Düssel ist gemeint) oder das "Anlassen", die alljährliche Saisoneröffnung des ADAC auf dem Nürburgring. Regelmäßig nutzen wir auch das Motorrad bzw. die Publicity, um uns ein bisschen für andere zu engagieren (-> Charity).

 

Wir erzählen auf dieser Homepage von unseren Motorradtouren und -reisen. Eigentlich war diese Homepage zunächst nur als eigenes virtuelles Erinnerungsalbum für uns gedacht; inzwischen wurden wir deswegen aber auch schon ein paarmal in TV-Sendungen eingeladen und unsere Berichte über Eifel-Motorradtouren werden von vielen anderen als Inspiration und Informationsquelle für eigene Motorradtouren genutzt - darüber freuen wir uns natürlich und geben selbstverständlich gerne Hinweise und den einen oder anderen wertvollen Tipp.

Es begann mit einem Kreidler Mofa...

Reisetourer Ralf... Reisetourer Ralf...

Mit einer gelben Kreidler MF2 fing ich 1976 mein motorisiertes Dasein an; damals noch führerscheinfrei und "stolz wie Oskar". Das Kreidler-Logo am Tank wurde allerdings zügig durch BMW-Aufkleber ersetzt...:-)


Im selben Jahr nahm mich ein Kollege meines Vaters auf seiner 750er Honda zum "Großen Preis von Deutschland" zum Nürburgring mit. Die erste Fahrt auf einem Motorrad war ein echtes Abenteuer für mich. Aber auch der Besuch im Fahrerlager war ein nachhaltig beeindruckendes Erlebnis.


Dieter Braun, Jonny Cecotto und Giacomo Agostini waren damals die Helden, wie es die Rossi's und Lorenzo's heute sind. Mein persönlicher Held war Giacomo Agostini - 15facher (!) Weltmeister - mit seiner rot-weißen MV Agusta. Ihn im Fahrerlager zu treffen war unbeschreiblich - unforgetable !

Programmheft zum GP 1976 Programmheft zum GP 1976

Agostini hatte 1976 beim Training zum Großen Preis die Wahl zwischen Suzuki oder MV Agusta. Er sorgte für einige Verwirrung, als er am Freitag im Training beide Marken testweise fuhr, ehe er sich schließlich für die MV Agusta als Maschine fürs Rennen entschied. Laut Regelwerk war der Einsatz von zwei verschiedenen Fabrikaten innerhalb eines Trainings verboten. 

 

Als er am Freitag während des Trainings darüber hinaus auch noch mit Slicks fuhr, obwohl die Verwendung untersagt war, wurde ihm fürs Training die schwarze Flagge gezeigt. Das Tricksen von Agostini hatte sich aber gelohnt. Im spektakulären Rennen der Halbliterklasse holte er sich nach sieben heißen Runden in der Grünen Hölle seinen ersten 500ccm-Sieg der Saison.

 

Tja, so war das damals noch; die Fahrer waren die Bosse und sie bestimmten alleine, mit welcher Marke sie sich durch die Grüne Hölle kämpften. Das wäre heute undenkbar, denn heute gehören die Fahrer einem Rennstall und fahren, "was auf'n Tisch kommt".

 

Jedenfalls habe ich diese Motorradtour zum Nürburgring und den "Großen Preis" nie vergessen, denn an diesem Wochenende wurde endgültig der Virus Motorradfahren bei mir eingepflanzt. Das Original-Programmheft zum Rennwochenende in der Grünen Hölle besitze ich heute noch, und der Nürburgring ist natürlich immer wieder Ziel unserer Eifel-Motorradtouren. 

 

Seither sind 30 Jahre vergangen. Hunderttausende Kilometer habe ich seitdem auf Motorrädern zurückgelegt...

...und das meint Helene, meine damalige Lebensgefährtin - und längst Ehefrau - zum Thema Motorrad:

Reisetourerin Helene... Reisetourerin Helene...

"In der Vergangenheit hatte ich zwar schon mit Pferden zu tun, aber ich bin nie mit einem Motorrad gefahren bzw. mitgefahren. Daher war die Herausforderung (und der Respekt) ziemlich groß für mich.

 

Wir hatten gerade unsere Honda abgeholt und nun ergab sich die Frage mitfahren oder zu Hause bleiben. Mein Respekt war groß, aber die Aussicht zu Hause zu bleiben, wenn Ralf mit dem Motorrad unterwegs war, war auch nicht gerade toll. Den Helm, die Hose und eine Jacke hatte ich mir ausgeliehen, feste Stiefel und Handschuhe waren vorhanden.

 

Ralf sagte mir noch, dass ich mich in Kurven auf keinen Fall entgegen der Richtung legen soll und schon gings los. Gerade durch das Reiten hatte ich ein gutes Verhältnis zu meinem Gleichgewicht. Und viel anders fühlte es sich auch nicht an. Ziemlich mutig, wollte ich mich auch nicht am Motorrad oder an Ralf festklammern.

 

Und siehe da, mir machte das soviel Spass, dass ich fast süchtig wurde. Unsere Touren wurden immer länger und ich fühlte mich immer sicherer auf dem Motorrad - zumal Ralf ein sehr sicherer und erfahrener Motorradfahrer ist. Nun wurden auch schnell die passende Kleidung für mich gekauft und einen neuen Helm. Trotzdem will ich nicht selber fahren. Ich bleibe Sozia!"

Motorrad-History von 1982 bis heute

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Reisetourer's Finanz-Tipp:

Motorradfahren ist teuer. Eine BMW zu fahren, ist noch teurer. Wer sich nicht ständig am oberen Ende der Nahrungskette tummelt und den Kaufpreis für sein Lieblingsmopped nicht gleich auf einmal auf die Ladentheke blättern kann, für den ist das hier vielleicht eine Alternative (die sollen zumindest schon jede Menge US-Eisenhaufen im Portfolio haben):

CarCredit der Santander Consumer Bank